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Haus

Eigene 4 Wände - auch für Sie eine Herzensangelegenheit!

Folgende Punkte sind zu beachten:

    1.  Überlegungen
    2.  Bauen/Kaufen
    3.  Kosten lfd.Jahr
    4.  Finanzierung

  

Überlegungen

Vorsicht vor unüberlegtem Handeln.

  1. Bevor der Mensch losläuft und sich ein Haus kauft oder baut,sollte man knallhart seine eigenen Verhältnisse überprüfen und das nicht nur finanziell.

Es ist sicherlich schwer, die Überlegungen der eigenen persönlichen Situation zu führen:

Wenn man alleinstehend ist sollte, man auf alle Fälle prüfen, ob man den Rest seines Lebens oder zumindest eine lange Zeit seines Lebens am selben Ort bleiben möchte.

Wenn man in einer Partnerschaft oder mit einer eigenen Familie lebt, sollte man genau prüfen, ob diese wirklich Bestand hat. Oft trennen sich die Partner  1-2 Jahre nach dem Hauserwerb und das ganze Projekt kommt umgangssprachlich „ unter den Hammer“.  

Nicht zu unterschätzen ist auch der menschliche Faktor.

Beantworten Sie sich selbst nur einige Fragen:

Sind sie ein Mensch, der gerne bastelt statt zu faulenzen?

Sind Sie ein Mensch, der seine  Freizeit lieber zu Hause verbringt?

Können Sie auf Urlaubsreisen verzichten?

Sind Sie sparsam?

Verlieren Sie selten die Geduld, wenn Dinge nicht auf Anhieb klappen?

Wenn Sie bei nur einer Frage mit nein antworten müssen, gibt es zwei Wege: entweder die Finger davon lassen oder Sie müssen über genügend Eigenkapital verfügen und prima Handwerker kennen.

Die finanzielle Situation ist leichter, denn eigentlich verbirgt sich kein „Wenn und Aber“ hinter ihr, nur knallharte Fakten.

1.    Bestehen Außenstände (Kredite, private Schulden )

-      diese sollten auf alle Fälle erst einmal ausgeglichen werden

 

2.    Wie viel Miete zahlen Sie zur Zeit

-      konnten Sie die Miete auch während einer „Durststrecke“, z.B. Arbeitslosigkeit,zahlen?  Wenn nicht:Finger weg vom Erwerb eines eigenen Heims.

-      rechnen Sie für den monatlichen Abtrag nicht mehr als 50,- € über der jetzigen Miete.

 

3.    Wie hoch ist der Betrag den Sie als Eigenkapital einbringen können?

-      Je höher dieser Betrag ist, desto bessere Zinsen können Sie von den Banken erwarten

-      Bei 0% Eigenkapital sieht die Suche nach einem passenden Geldinstitut schlechter aus. Sie sollten zumindest in der Lage,sein die Kosten für den Notar und die Grunderwerbssteuer(zusammen ca. 5% des Hauswertes) bar zu haben. Denken Sie daran, dass Sie dieses nachweisen müssen.

-      Vorsicht vor der Eigenleistung, diese wird nicht so hoch angesetzt, wie einem manch nicht ganz seriöser Vermittler unterjubeln will. Außerdem müssen Sie auch dieses immer belegen können. Da kann man ganz schnell mal in den Bereich Schwarzarbeit abrutschen.

 

Wenn Sie all diese Überlegungen in Ruhe durchdacht haben, kann es los gehen.

 

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Bauen oder Kaufen?

Sie müssen sich jetzt ersteinmal über die Größe des Hauses klar werden, reicht Ihnen ein Reihenhaus mit 80 bis 120m² oder brauchen Sie mehr Platz?

Auch die Kosten sind in diesem Fall nicht ganz unerheblich.

Mal angenommen, Sie haben sich für ein Einfamilienhaus entschieden:

Kosten Bau:

Denken Sie bitte vorab schon an eine sehr großzügige Kostenplanung

Auch Doppelbelastungen wie Miete und Abtrag sollten in jedem Fall berücksichtigt werden

Grundstück & Erschließungskosten

Steuern / Grundbuch

Keller? Ein Keller steigert den Wert eines Hauses beträchtlich, ist aber auch nicht billig.

Rohbau

Innenausbau

Heizung & Dach

Kosten Kauf

Kaufpreis

Courtage (wenn möglich vermeiden und von Privat kaufen)

Notarkosten

Grunderwerbssteuer

Eintragung ins Grundbuch

Renovierungskosten

Doppelbelastungen Miete und Abtrag möglichst vermeiden.

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Kosten lfd. Jahr

Mit dem Abtrag allein ist das Leben in einem Haus ja noch nicht bezahlt !

Es kommen jährlich wiederkehrende Kosten auf Sie zu:

Grundsteuer

Strassenreinigungsgebühr

Abfall und -Entsorgungsgebühr

Niederschlagswasserbeseitigung(Regensteuer)

Wasser und Bodenverband

Ganz wichtig zu nennen ist noch die Gebäudeversicherung.

Verzichten Sie auf keinen Fall auf diese, stellen Sie sich vor ihr Dach wird beim Sturm beschädigt oder ihr Keller wird überschwemmt.

Bevor Sie eine Gebäudeversicherung abschließen, sollten Sie auch darauf achten, dass alle Schäden übernommen werden.

Die monatlichen Kosten sind wie bei einer Mietwohnung und bestehen aus Heizkosten, Wasser und Strom.

 

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Finanzierung

Wir haben Ihnen im Download-Bereich eine Datei mit Tipps zur Verfügung gestellt, diese haben wir von einer Bank. Viel Wahres dran, aber einiges geht auch anders.

Keine Angst vor wenig Eigenkapital. Suchen sie nur nach der günstigsten Bank, nicht alle Geldinstitute lassen sich darauf ein. Wenn doch, nur zu hohen Zinsen, es gibt aber auch rühmliche Ausnahmen.

Unser Weg zum eigenen Haus:

Gesucht haben wir ein Annuitätendarlehen auf 15 Jahre mit jährlichen Rückzahlungsmöglichkeiten und der Option auf Änderung der Tilgung(%).

Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Laufzeit gleich (sofern eine Zinsbindungsfrist über die gesamte Laufzeit vereinbart wurde). Die Annuitätenrate oder kurz: Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Da mit jeder Rate ein Teil der Restschuld getilgt wird, verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig getilgt. Man muss sich eine Waage vorstellen, am Anfang wird mehr Zins bezahlt, am Ende mehr Tilgung.

Der Zinssatz wird bei Abschluss eines Annuitätendarlehens über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Dieser Zeitraum kann sich auch über die komplette Kreditlaufzeit erstrecken. Die Tilgung sollte im ersten Jahr mindestens 1 Prozent der Kredit(rest)summe betragen. Sie steigt dann mit fortschreitender Ratenzahl bis auf theoretisch 100 % der Kreditrestsumme im letzten Jahr.

Zuerst sind wir zu unserer Hausbank gegangen und haben uns dort erkundigt, wie unsere Chancen stehen. Da hieß es dann, im Prinzip ja, aber denken Sie an die Zinsen. 

Danach haben wir durch die  Empfehlung eines Bekannten, der durch diese Firma auch sein Haus günstig finanziert hat, einen Termin mit einer Finanzmaklerin gemacht. Wie sich später herausstellte: eine weise Entscheidung. Aber Vorsicht, wenden Sie sich nur an eine bekannte und renommierte Firmen. Auch auf diesem Gebiet tummeln sich sehr viele schwarze Schafe. Die entstehenden Kosten  werden dem Finanzmakler in Form einer Provision von der Bank,bei der sie den Vertrag machen, abgegolten. Sollte jemand Geld von Ihnen verlangen: "Finger weg".

Nebenher haben auch wir uns bei verschiedenen Banken nach einer Baufinanzierung erkundigt. Da muss man höllisch aufpassen, bei einer Sparkasse wollte man uns sogar einen Bausparvertrag unterjubeln. Hörte sich im ersten Moment ja ganz gut an, aber nach 5 Jahren wäre unsere Rate ins unermessliche gestiegen.

Lesen Sie bitte genau jede Kleinigkeit durch.

Unterschreiben Sie nie vor Ort.

Wir haben Dank unserer Finanzmaklerin eine passende und günstige Bank gefunden, hatten keine Schwierigkeiten mit den Unterlagen und Anträgen. Die Dame sagte, was Sie brauchte, wir haben diese Unterlagen beschafft und mit Ihr den Antrag durchgearbeitet, unterschrieben und nur noch auf die Bewilligung gewartet.

Hat prima geklappt, außer strapazierter Nerven und einem Blumenstrauß hat es uns nichts gekostet.

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